3. Juli 2011

Systemische Ankerpunkte

Um die Zweckmäßigkeit von Design für moderne Unternehmen abzuklopfen, braucht es immer wieder neue Bezeichnungen davon, was moderne Unternehmen sein könnten, und ebenso spannend: was sie folglich nicht sind. Einige systemische Statements haben sich für mich als Quasi-Ankerpunkte bewährt. Sie bieten Einstiege in die Verortung von Design und Management in Form von Gedankenspielen, die sich jedes Mal anders gestalten und dabei nicht selten auf sich selbst zurückverweisen:

Unternehmen sind nicht zweckorientierte- sondern zwecksuchende Systeme.

Unternehmen sind kausal indifferent, d.h. sie operieren de facto nicht nach Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen.

Die Ausdifferenzierung von Unternehmen in Teams und quasi-autonomen Subeinheiten führt zu einer erhöhten Arbeitsleistung, einhergehend mit einer erhöhten Veränderungsresistenz.

Management kann einen Marktplatz an neuen Möglichkeiten anbieten und auf diese Weise Impulse für Erneuerungsprozesse setzen.

Die Möglichkleiten des Einflusses von Management bleiben ebenso kausal indifferent wie das System, in das sie wirken.

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